Einzugstag

Einrichtung

Wer bei uns einzieht, kann sein Zimmer so gestalten, wie es ihm gefällt. Kleine persönliche Möbelstücke wie der lieb gewonnene Ohrensessel und der Sekretär, alte Fotos und Erinnerungsstücke – jeder bringt bei seinem Einzug auch ein Stück seiner Lebensgeschichte mit:

  • Bücher
  • Bilder zum Aufstellen und Aufhängen an der Wand
  • Kissen, Tagesdecke und Tischdecken
  • Zimmerpflanzen und Vasen
  • Fernseher, Radio, Lampen und Uhren


Auch Körperpflegeartikel, Elektrorasierer, Fön und Hilfsmittel wie Brille, Hörgerät, Gehhilfe oder Rollstuhl müssen mit ins Gepäck.

Wäsche

Da wir die Wäsche an eine externe Wäscherei geben, kann es bis zu zehn Tage dauern, bis die Kleidung, gewaschen und gebügelt, zurück im Schrank ist. Deshalb ist es wichtig, vom ersten Tag an genügend Wäsche zum Wechseln mitzubringen. Wir empfehlen

  • 20-30 Garnituren Leibwäsche
  • 10-20 Nachthemden oder Schlafanzüge
  • 10-20 Paar Socken oder Strumpfhosen
  • Hausschuhe
  • Winter- und Sommerschuhe
  • einen Bademantel
  • und natürlich Oberbekleidung: Röcke und Hosen, Blusen und Hemden, Pullover und Strickjacken, je nach persönlichen Gewohnheiten und Bedürfnissen

Nicht mitgebracht werden müssen Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen. All das stellen wir zur Verfügung.

Haustiere

Egal ob Hund oder Katze, Fisch oder Kanarienvogel – wenn die Umstände es erlauben, dürfen auch Haustiere mit einziehen und sind bei uns in guter Gesellschaft: Ben, der Golden Retriever von Petra Zeutzius, Bereichsleiterin in Haus 2, gehört genauso zu unserem Haus wie die Fische und die Wellensittiche im Foyer.

„Hallo, ich bin Ben,

auch ich wohne hier in Ludgeri. Zumindest tagsüber. Mein Frauchen ist Hausbereichsleiterin in Haus 2, und ich bin immer dabei. Oft liege ich einfach nur in ihrem Büro unterm Tisch und döse. Aber manchmal laufe ich auch durchs Haus und schaue in die Gruppenräume. Nur in die Küche und ins Bad darf ich nicht.

Meistens freuen sich die Bewohner, wenn sie mich sehen – hier kennt mich jeder. Ein paar Bewohner wecke ich morgens. Die Pflegerin nimmt mich mit ins Zimmer, und ich lege ganz sanft meine Pfote aufs Bett. Gestern war ich bei einem Mann im Zimmer. Ich hab mir unterm Bett seinen Hausschuh geschnappt und ihm hingehalten – da hat er gelacht. Ich hab’s genau gesehen. Seine Augen haben geleuchtet. Er hat mir übers Gesicht gestreichelt und angefangen von früher zu erzählen. Wir haben uns verstanden. Mein Frauchen hat gesagt, es ist, als wenn man den Schalter für das Lebenslicht ein bisschen heller dreht. Und dass ich so ein Schalter bin.“