Begegnungszentrum

Der Apfelkuchen ist heiß begehrt.

Jeden Mittwoch wird das Begegnungszentrum im Erdgeschoss zur Cafeteria, mit Kaffee und Kuchen für Bewohner und Gäste. An anderen Tagen ist das Zentrum unser Raum für gemeinsame Feiern und Feste: Sommer- und Oktoberfest, Weihnachtsfeier oder Karneval. Auch das Freizeit- und Kulturprogramm des Sankt Ludgeri findet hier statt und ist so vielfältig wie der Geschmack unserer Bewohner: Singkreis, Kinoabend, Diavortrag, Konzert oder Bingonachmittag. Wir holen das Theater, kleine und große Künstler ins Haus. Jeden Monat wird etwas anderes geboten. Was wann und wo stattfindet, geben wir kurzfristig bekannt.

Ab und zu findet Begegnung aber auch draußen statt, bei gemeinsamen Schifffahrten oder Ausflügen ins Heimatmuseum. Einmal im Jahr bieten wir auch eine Bewohnerfreizeit an, und es geht für ein paar Tage außer Haus, zum Beispiel ins Sauerland.

 

„Mittwoch ist Cafeteria-Tag“

 „Wenn ich mittags durchs Haus laufe und es riecht nach Waffeln, weiß ich: Heute ist Mittwoch“, sagt Petra Hannweg, die Geschäftsführerin des St. Ludgeri, lachend. Schon früh am Mittag beginnen Ehrenamtliche, den Waffelteig zu rühren, fleißige Helfer decken den Tisch, und Küchenchef Walter Herrmann backt Torten und Kuchen mit frischen Äpfeln. Ab 14.30 Uhr verteilen ehrenamtliche Helfer Getränke und Kuchen. Nach und nach versammeln sich Bewohner, Angehörige und Besucher im Begegnungszentrum. Unter ihnen auch Helmtrut Breitmoser. Fünf Jahre lang lebte ihre Mutter in St. Ludgeri. Noch heute kommt sie regelmäßig ins Haus, um Freunde zu treffen: „Wenn ich meine Nachbarn sehen will, gehe ich in die Cafeteria vom St. Ludgeri – dort treffe ich sie bestimmt!“

Gemurmel und beschwingte Töne klingen wenig später auch aus dem Foyer. Rund 15 Frauen und Männer haben sich um Albert Thiel versammelt. Mit seinem Akkordeon zaubert er Kaffeehausatmosphäre in den „Salon“. Bei Wasser und Kaffee von der Rezeption haben es sich die Bewohner bequem gemacht. Wippen mit den Füßen und summen zaghaft altbekannte Melodien, um später kräftig einzustimmen: „Hier ist meine Heimat, Werden an der Ruhr“.