Sozialer Dienst
Sie helfen neuen Bewohnern dabei, sich einzugewöhnen und ihr Umfeld zu gestalten, organisieren Gruppenangebote und sind dafür zuständig, dass der Alltag in Ludgeri funktioniert - Mitarbeiter im Sozialen Dienst müssen viele Aufgaben bewältigen. Sie koordinieren die Ehrenamtlichenarbeit, leiten Zivis und Praktikanten an, gestalten gemeinsam mit dem Festausschuss kulturelle Angebote wie Feste und Feiern, Konzerte und Kinoabende, organisieren Ausflüge und bereiten Gottesdienste vor. Auch Sterbende begleiten sie auf ihrem letzten Weg. Wann immer möglich, arbeiten sie eng mit den Angehörigen zusammen und unterstützen sie in Krisensituationen und in der Trauer. Darüber hinaus ist das Team des Sozialen Dienstes für die Integration des Hauses in den Stadtteil und die Öffentlichkeitsarbeit in der Einrichtung zuständig. Aber auch intern kümmert sich der Soziale Dienst um die Vernetzung der verschiedenen Abteilungen im Haus. Von der Verwaltung über den Pflegedienst bis zum Hausmeister steht er mit allen in ständigem Kontakt und beteiligt sich an Dokumentation, Pflegeprozessplanung und der Entwicklung neuer Konzepte.
„Wir wollen Brücken schlagen.“
Norbert Kohls über seine Arbeit im Sozialen Dienst
„Wir möchten Brücken schlagen im Haus. Von den Mitarbeitern zu den Bewohnern. Von den Ehrenamtlichen zu den Mitarbeitern. Von den Mitarbeitern zu den Angehörigen. Von unserem Haus in die Gemeinden. Und vom Sozialen Dienst zur Pflege. Zum Beispiel indem die Mitarbeiter, die sonst im Pflegedienst tätig sind, auch im Betreuungsdienst mitwirken.
Anfangs gab es gewisse Berührungsängste. Wir haben zwar gut nebeneinander gearbeitet, aber zu wenig miteinander geredet. Das haben wir geändert. Jetzt arbeiten wir sehr gut zusammen.
Einmal in der Woche nehme ich persönlich an den Übergabegesprächen des Pflegeteams teil, um mehr über die Bedürfnisse unserer Bewohner zu erfahren. Täglich bin ich über unser Dokumentationssystem informiert. Unser Ziel ist es, dabei mitzuhelfen, den Bewohnern und deren Angehörigen eine Lebenswelt zu schaffen, die ihre Lebensgeschichten berücksichtigt und einen möglichst selbstbestimmten und abwechslungsreichen Alltag ermöglicht. Aber auch eine Lebenswelt, in der wir Mitarbeiter und die Ehrenamtlichen sich wohlfühlen."


