Angehörige als Partner

Angehörige sind mehr als gern gesehene Gäste in unserem Haus. Egal ob im Alltag oder in der Pflege: Sie sind für uns Partner. Die von unseren Mitarbeitern begleitet und unterstützt werden, wo immer sie das möchten. Dieser Dialog ist nötig – für gegenseitiges Vertrauen, Information und Transparenz. Ob in Gesprächen mit der Hausbereichsleitung, Einrichtungsleitung oder in der Verwaltungssprechstunde, geplant oder ungeplant – wir informieren, beraten, vermitteln und hören zu. Die Gespräche geben uns Anregungen. Sie bringen uns den Lebenslauf unserer Bewohner nah und helfen uns, bedürfnisorientiert zu pflegen. Wir unterstützen unsere Bewohner, die Kontakte zu ihren Angehörigen zu halten. Und versuchen bei Konflikten zu vermitteln. Außerdem haben wir Aushänge an Infotafeln und der Litfaßsäule, unsere Heimzeitung und vierteljährliche Themenabende für Angehörige, die über das Leben im Haus informieren. Und wir bieten Fortbildungen und Seminare zu Themen wie Biografiearbeit an. Einmal im Jahr fragen wir die Angehörigen nach ihren Wünschen, ihren Ideen und ihrer Meinung.

Selbstverständlich, dass Besuche von Angehörigen jederzeit willkommen sind. Problemlos auch nach 20 Uhr.

Verschlechtert sich der Zustand eines Bewohners stark, werden die Angehörigen umgehend informiert. Wenn Bewohner sterben, versuchen wir eine Stütze zu sein bei Abschied und Trauer.

"Unser zweites Zuhause"

Winfried Kaufhold, Angehöriger

„Mein Vater hat ziemlich lang hier im Haus gelebt. Zum Schluss war er sehr dement. Als er starb, hat meine Frau gesagt: ‚So schnell können wir hier gar nicht weggehen.’ Also sind wir geblieben. Heute gehe ich neben vielen anderen Tätigkeiten einmal pro Woche mit dem Kioskwagen durchs Haus. Meine Frau Helga hilft in der Cafeteria, ist aktiv in der Malwerkstatt und begleitet Frau Müller vom Sozialen Dienst bei der ‚Stillen Stunde’. Wir sind im Festausschuss und helfen in der Seelsorge. St. Ludgeri – das ist unser zweites Zuhause.“