Ganzheitlich

Die Betreuung und Pflege unserer Bewohner beginnt bei ihrer Persönlichkeit. Wie geht es gesundheitlich, wie kommen sie mit dem neuen Lebensumfeld „Altenheim“ zu Recht, wer kommt zu Besuch? Besonders wichtig sind uns die Lebensgeschichten. In Gesprächen und auch im Kontakt mit den Angehörigen schauen wir auf die Vergangenheit unserer Bewohner. Den äußeren Lebensweg und die inneren Ereignisse. Auf Erfahrungen, die sie geprägt haben. Familie, Hobbies, Beruf, alte Fotos und die Lieblingsmusik – all das sind wichtige Anhaltspunkte für unsere Arbeit.

Den ganzen Menschen aus seinen Erfahrungen heraus zu verstehen, seine Wünsche, Ängste und Vorlieben kennen zu lernen, ist unser Ziel. Umgekehrt entscheiden aber auch die Bewohner und ihre Angehörigen, wie viel von der Vergangenheit hier einziehen soll. Sie sagen, wo die Grenzen des Einanderkennens sind. Was privat ist und es auch bleiben soll.

Dieser biographische Ansatz beeinflusst unsere Haltung, unseren Umgang miteinander und die Art und Weise, wie wir pflegen und unsere Angebote gestalten.

„Das Leben ist wie ein Aktenschrank.“

Björn  Schmitz,  Bezugspflegefachkraft

"Die Biografie eines Menschen ist wie ein Aktenschrank. Voller Ordner, von heute bis in die frühe Jugendzeit. Bei alten Menschen fallen die Ordner, die zuletzt angelegt wurden, meist zuerst weg. Doch all das, was in frühester Kindheit und Jugend passiert ist, steht oft noch da. Und dort holen wir unsere Bewohner ab."