Unsere Pflegeteams – Gut gepflegt 2017-05-03T12:52:58+00:00

Lebenswelt Ludgeri

Unsere Pflegeteams – Gut gepflegt

Gute Arbeit, gute Pflege

Unser Qualitätsanspruch ist es, ausgezeichnete Pflege in ausreichender Zeit zu leisten. Die Ergebnisse unserer regelmäßigen Bewohnerbefragungen zeigen, dass wir diesem Anspruch gerecht werden. Dies ist nur möglich, wenn alle im Haus Hand in Hand arbeiten.

Anna Direktor stellt als Pflegedienstleiterin der Stiftung St. Ludgeri die Qualität der Pflege sicher. Sie erklärt die Philosophie so: „Unser Motto lautet ‚Miteinander –  füreinander‘. Jeder Mensch, ob Mitarbeiter, Bewohner, Angehöriger, Praktikant, egal welcher Religion und Nationalität, wird bei uns respektvoll und würdevoll behandelt. Bei Bewohnern beginnt das bei der Neuaufnahme bis hin zum Sterbeprozess.“ Zum respektvollen Umgang gehört auch, dass im Haus ein guter Umgangston herrscht. „Bei uns wird niemand angeschrien, bei uns wird nicht geduzt. Das ist für uns selbstverständlich“, erläutert Frau Direktor.

Nur starke Teams können stark sein

„Wir drehen uns um unsere Bewohnerinnen und Bewohner und achten dabei genauso auf unsere Beschäftigten“, sagt Anna Direktor. Sie arbeitet seit 17 Jahren bei uns und ist seit Januar 2016 Pflegedienstleitung für die gesamte Stiftung. Frau Direktor fing als Pflegefachkraft bei uns an, wurde dann schnell Bereichsleiterin und absolvierte währenddessen eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung und Heimleitung. „Ich kann jeden Tag mit gutem Wissen in den Spiegel schauen, denn wir leisten hier eine hohe Pflegequalität. Bei uns wird das Motto „Miteinander, füreinander“ nicht nur gesungen, sondern auch gelebt“, sagt Anna Direktor stolz. Sie fördert die Mitarbeitenden in ihrer Fachlichkeit und ihren Talenten und setzt sich für jeden einzelnen ein. Ein Beispiel dazu: Pflege ist sowohl ein körperlich als auch psychisch anstrengender Beruf, insofern ist es Frau Direktor wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihre Gesundheit achten. So hat sie in Kooperation mit der AOK eine Initiative zur Gesundheitsförderung angestoßen. Das Team lernt, auf sich zu achten, gestärkt zu werden und fit zu sein. So erstellen wir schwerpunktmäßig Gesundheitsangebote, die auch während der Dienstzeit wahrgenommen werden können.

Fragen klären, Ängste nehmen

Uns ist es wichtig, dass Angehörige ein gutes Gefühl bekommen, wenn sie uns ihre Mutter, ihren Vater oder den Partner anvertrauen. Erstgespräche finden mit Frau Hannweg statt. Sie vermittelt die Atmosphäre des Hauses, klärt erste wichtige Fragen und nimmt Ängste. Die Aufnahmegespräche finden dann mit Frau Hannweg und Frau Direktor statt. Unsere Pflegedienstleitung erläutert, welche pflegerischen Maßnahmen wir anbieten und inwiefern wir Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige unterstützen können. Eine Pflegekraft nimmt danach detailliert die Biografie des Bewohners auf. Hierzu gehören Fragen wie: Wie sind die Schlafgewohnheiten der Person? Was isst und trinkt die Person gerne? Welche Gewohnheiten hat sie? Gab es einschneidende Erlebnisse im Leben? Das alles und noch viel mehr ist uns wichtig, um eine optimale Pflege und Betreuung gewährleisten zu können.

Eine starke Sache: Regelmäßige Gespräche mit Angehörigen

Um gute Pflege leisten zu können, sind uns regelmäßige Gespräche mit Angehörigen sehr wichtig. Ein Gespräch sechs Wochen nach dem Einzug und jährliche bzw. anlassbezogene Gespräche sind daher ein wichtiges Instrument im Pflegemanagement. „Wir haben erlebt, dass diese Gespräche die Qualität unserer Arbeit verbessert haben. Außerdem stärkt dies das Miteinander mit Angehörigen und Bewohnern, denn so schaffen wir eine Atmosphäre des Vertrauens“, erklärt Anna Direktor.

Biografiearbeit

Vor einigen Jahren zog eine demente Bewohnerin bei uns ein. Ihre drei Töchter wollten uns relativ wenig über das Leben ihrer Mutter berichten. Als wir die Mutter zum ersten Mal duschten, hat die alte Dame vor Angst geschrien und geweint. Wir suchten das Gespräch mit den Töchtern, doch auch hierbei gewannen wir zunächst keine Erkenntnisse. Bis uns eine Tochter nach einigen Wochen erzählte, dass ihre Mutter während des Krieges im Konzentrationslager war. Mit dieser Information konnten wir entsprechend handeln und lösten die Körperhygiene auf einem anderen Wege. Auskünfte über die Vergangenheit und Schicksalsschläge unserer Bewohner sind wichtig, damit wir eine optimale Pflege und Betreuung gewährleisten können.

Mit uns arbeiten

Schritt für Schritt zum Ziel

Käsia hat bei uns ihre Ausbildung absolviert und ist als Pflegefachkraft auf dem Wohnbereich Anna tätig. Die 27-Jährige wusste von Anfang an: „Mit dem Haus harmoniere ich. Schon wenn man hier reinkommt, bemerkt man die Herzlichkeit und das Miteinander und Füreinander“. Weiterlesen